Etwa jede zehnte gesetzliche Krankenkasse will vom 1. Juli an ihren Versicherten einen kleinen Teil der Beiträge zurückerstatten. Erste Versicherungen machten bereits konkrete Angaben.
dpa
Einige geseztliche Krankenkassen planen Beitragserstattungen
Trotz des Milliarden-Defizits im Gesundheitsfonds und einer Absenkung des Einheitsbeitrags von 15,5 Prozent auf 14,9 Prozent im Juli wollen 18 gesetzliche Krankenkassen ihren Mitgliedern demnächst Beiträge zurückzahlen.
50 bis 100 Euro im Jahr
FOCUS befragte dazu alle Kassen – nach mehreren Fusionen sind dies noch 178. Drei Versicherer nannten in der Umfrage für die Auszahlung bereits konkrete Summen von 50 bis 100 Euro pro Jahr. Die übrigen verhandeln oder beraten noch mit ihren Aufsichtsgremien. Rückzahlungen sind im Rahmen des neuen Gesundheitsfonds möglich, wenn Kassen erfolgreich gewirtschaftet oder eine günstige Versichertenstruktur haben.
Zusatzbeiträge wird nach FOCUS-Informationen zunächst keine gesetzliche Kasse von ihren Versicherten verlangen. Einzig bei einer Kölner Betriebskrankenkasse wäre dies noch möglich. Sie entscheidet am 1. Juli über ihre Finanzen.
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