Margarethensiedler schrieben Minister
Duisburg West, 21.06.2009, Freier o. ext. Mitarbeiter
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Beschwerde über „ungerechte Behandlung”
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Ein Brief an das Bundesumweltministerium Sigmar Gabriel bildete das Dauerthema beim 30-jährigen Jubiläum der Interesengemeinschaft der Margarethensiedler. „Wir haben uns beschwert über die ungerechte Behandlung und der Diskrepanz zwischen Umwelt- und Denkmalschutz”, erklärte der neue IGMS-Vorsitzende Bernd Pelny.
„Einerseits dürfen wir Siedler unsere Denkmal geschützten Häuser nur beschränkt energetisch modernisieren, andererseits soll das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Krupp-Badehaus ohne Probleme abgerissen werden können, um dort neue Wohnhäuser zu bauen.” (Wir berichteten)
Die verschärften Bestimmungen für Renovierungen von Denkmal-Siedlungen im Bereich der Energie, so der Versicherungsagent Pelny, beträfen das Untersagen von Dämmung der Innen- und Außenwände, Einrichtungen großer Photovoltaik-Anlagen zur Straßenseite der Hausdächer hin. Nur extrem kleine Flächen für Sonnenkollektoren seien erlaubt, aber das auch nur zur Hof- oder Gartenseite des Grundstücks.
Mittelfristig tiefer Griff
in den Geldbeutel
„Neue Dachbedeckungen unterliegen jetzt strengen Verordnungen. Früher war einfaches Dämmen möglich, ab sofort muss der Dachsparren mit einer Haut neu eingekleidet werden, um Energieverluste zu vermeiden.”
Zum Jubiläum der Siedlergemeinschaft sind das keine erfreulichen Botschaften. Mancher Hausbesitzer sieht sich mittelfristig zum tiefen Griff in den Geldbeutel gezwungen. Dennoch wurde auf der Klarastraße gefeiert: Malwettbewerb für Kinder und Reiten auf Ponys vom Tiergnadenhof, Sudokorätsel für Erwachsene. Allerdings fehlte beim Jubiläum eine Tafel mit Bildern aus dem bewegten Leben der IGMS und der Siedlung, die auf über 100 Jahre zurückblickt. Bernd Pelny: „Ich bin erst seit März Vorsitzender und hatte zu wenig Zeit, etwas vorzubereiten.” Die große Party mit Ehrungen soll im Herbst beim traditionellen Erntedankfest der Siedler stattfinden. (C.K.)
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Beschwerde über „ungerechte Behandlung”
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Ein Brief an das Bundesumweltministerium Sigmar Gabriel bildete das Dauerthema beim 30-jährigen Jubiläum der Interesengemeinschaft der Margarethensiedler. „Wir haben uns beschwert über die ungerechte Behandlung und der Diskrepanz zwischen Umwelt- und Denkmalschutz”, erklärte der neue IGMS-Vorsitzende Bernd Pelny.
„Einerseits dürfen wir Siedler unsere Denkmal geschützten Häuser nur beschränkt energetisch modernisieren, andererseits soll das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Krupp-Badehaus ohne Probleme abgerissen werden können, um dort neue Wohnhäuser zu bauen.” (Wir berichteten)
Die verschärften Bestimmungen für Renovierungen von Denkmal-Siedlungen im Bereich der Energie, so der Versicherungsagent Pelny, beträfen das Untersagen von Dämmung der Innen- und Außenwände, Einrichtungen großer Photovoltaik-Anlagen zur Straßenseite der Hausdächer hin. Nur extrem kleine Flächen für Sonnenkollektoren seien erlaubt, aber das auch nur zur Hof- oder Gartenseite des Grundstücks.
Mittelfristig tiefer Griff
in den Geldbeutel
„Neue Dachbedeckungen unterliegen jetzt strengen Verordnungen. Früher war einfaches Dämmen möglich, ab sofort muss der Dachsparren mit einer Haut neu eingekleidet werden, um Energieverluste zu vermeiden.”
Zum Jubiläum der Siedlergemeinschaft sind das keine erfreulichen Botschaften. Mancher Hausbesitzer sieht sich mittelfristig zum tiefen Griff in den Geldbeutel gezwungen. Dennoch wurde auf der Klarastraße gefeiert: Malwettbewerb für Kinder und Reiten auf Ponys vom Tiergnadenhof, Sudokorätsel für Erwachsene. Allerdings fehlte beim Jubiläum eine Tafel mit Bildern aus dem bewegten Leben der IGMS und der Siedlung, die auf über 100 Jahre zurückblickt. Bernd Pelny: „Ich bin erst seit März Vorsitzender und hatte zu wenig Zeit, etwas vorzubereiten.” Die große Party mit Ehrungen soll im Herbst beim traditionellen Erntedankfest der Siedler stattfinden. (C.K.)
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