Mit Bildung gegen Konkurrenz bestehen
Angesichts der Wirtschaftskrise, deren Auswirkungen immer deutlicher zu spüren sind, gewinnt die Aus-
Deshalb verstärken die verschiedensten Berufsgruppen ihre einschlägigen Anstrengungen – wobei sie teilweise von einem hohen Level ausgehen können.
Das geht zum Beispiel aus der Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Versicherungsmakler in Österreich hervor, die das Institut für Höhere Studien und wissenschaftliche Forschung Kärnten im Auftrag des Fachverbandes der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten erstellt hat.
82 Prozent der Befragten erklärten auf die Frage nach einer zusätzlichen Ausbildung, sie hätten entsprechende Angebote wahrgenommen. Fast 40 Prozent haben an facheinschlägigen Seminaren teilgenommen, 28 Prozent haben eine Ausbildung direkt beim Versicherer absolviert und rund 14 Prozent haben einen Universitätslehrgang abgeschlossen.
Beliebtes Kurzstudium
Vor allem das akademische Kurzstudium gewinnt an Beliebtheit. Mittlerweile gibt es an den Universitäten Linz und Graz sowie an der Wirtschaftsuniversität Wien die Möglichkeit, durch die Teilnahme an einem dreisemestrigen Lehrgang den Titel Akademische Versicherungskauffrau bzw. Akademischer Versicherungskaufmann und vor allem das zugehörige Wissen zu erwerben. Die Tendenz der Teilnehmerzahlen ist steigend (VersicherungsJournal 3.6.2009).
Glückwünsche für die Absolventen von
Wolfgang P. Stabauer, Wolfgang Göltl und
Prof. Finsinger (v. l.). Foto: Niko Formanek
Mit akademischen Ehren können sich auch immer mehr Finanzdienstleister schmücken. Die Fachakademie für Finanzdienstleister (FAF) hat kürzlich mit dem Abschluss des Diplomlehrgangs 2008/2009 ihre elfte Generation an qualifizierten Finanzexperten mit erweiterten Kenntnissen in das Berufsleben entsenden können. 22 Absolventen erhielten die Diplome von Univ.-
Wie begehrt das Angebot ist, zeigt die Tatsache, dass seit dem Start der Fachakademie für Finanzdienstleister im Jahr 1996 nicht weniger als 500 Teilnehmer die Ausbildung zum akademischen Finanzdienstleister erfolgreich absolviert haben. Die FAF zählt damit zu den effizientesten Bildungseinrichtungen.
Angebot für Finanzdienstleister wird erweitert
KommR Wolfgang K. Göltl, Präsident der FAF: „Professionelle Finanzberatung ist gefragter denn je. Wir wollen die Voraussetzungen dafür optimieren und werden das Programm des Lehrgangs in den nächsten Monaten mit spezifischen Fachseminaren erweitern.“
Auch die Versicherungsagenten verstärken ihre Anstrengungen für eine intensivierte Fortbildung. So betonte Helmut Emberger, Obmann der Agenten in Tirol, vor kurzem nachdrücklich: „Die aktuelle Finanzkrise bringt eine Vertrauenskrise. Besonders gut ausgebildete Versicherungsagenten werden es aber schaffen, auch in den nächsten Monaten das Vertrauen ihrer Kunden zu gewinnen.“
Das Tiroler Landesgremium der Versicherungsagenten bietet, so wie Agentenorganisationen in anderen Bundesländern, Schulungen zu versicherungsrechtlichen Fragen, aber auch zu Managementfähigkeiten an. Emberger: „Gerade für Ein-
Agenten übernehmen Selbstverpflichtung
Der Salzburger Obmann der Agenten, KR Engelbert Löcker, erinnert daran, dass sich die Agenten eine Selbstverpflichtung zur ständigen Aus-
Löcker: „Zudem findet sich im § 137 der österreichischen Gewerbeordnung eine gesetzliche Verpflichtung zur Aus-
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